Pressestimmen

Matilda Leko

JAZZ-Singer-Songwriter-Composer-Teacher

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Die vollblütige Sängerin und Komponistin Matilda Leko ...

 

http://www.urbanite.net/de/berlin/events/matilda-leko-band-wien-berlin

 

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Die vielseitige serbische Sängerin ... besitzt eine

der interessantesten neuen Stimmen Europas.

 

(Johannes Thoma, Pianist)

 

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Vorstellung: Matilda Leko

 

22.03.2012 | 17:37 | von Samir H. Köck (Die Presse - Schaufenster)

 

Sie singt Serbisch, Englisch, Portugiesisch und sogar Jiddisch von schweigsamen Männern und anderen Projektionen.

 

Ihr Timbre geht unter die Haut wie selten eines. Matilda Leko hat als Studentin von Ella Fitzgerald nicht nur technische Brillanz, sondern auch ein Stimmcharisma entwickelt, wie man es in Österreich sonst nicht findet.

 

Völlig ungekünstelt und sehr, sehr soulful gibt sie sich auch auf ihrem ersten Soloalbum „Different Point Of View“, das sie mit ihrem Trio und einigen Gästen eingespielt hat. Ihre musikalischen Reisen führen vom Balkan nach Brasilien und Afrika, und selbstverständlich auch ins amerikanische Geburtsland des Jazz. In bester, zart masochistischer Bluesmanier sinnt sie dem Phänomen „schweigsamer Mann“ nach und sinniert über die schwindelerregende Kraft von Projektionen. Entscheidet sie sich einmal für eine Coverversion, wie auf dem Novi-Sad-Jazzfestival von 2010, dann nimmt sie sich gleich so eine tief existenzialistische Nummer wie Abbey Lincolns „Throw It Away“ vor. Auch sprachlich sind ihr wenig Grenzen gesetzt. Alles gute Voraussetzungen für eine internationale Karriere. Diese sollte demnächst anheben.

 

 

http://schaufenster.diepresse.com/home/salon/portraet/742723/Vorstellung_Matilda-Leko

 

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Frauencafé mit Matilda Leko

 

BRAUNAU. Am Sonntag lockte das Frauencafé anlässlich der 10. Braunauer Frauentage wieder zahlreiche Besucher in das Veranstaltungszentrum. Das Buffet war wie gut bestückt mit süßen Köstlichkeiten und auch an verschiedenen Getränkesorten fehlte es nicht. Mit rauchiger Stimme und dem Feuer des Balkan im Blut, präsentierte Matilda Leko, Sängerin mit multikulturellem Hintergrund, ihr Programm. Eine Prise Jazz, ein Hauch Balkan, ein bisschen Melancholie, mal serbisch, dann wieder deutsch ... eben dem Motto entsprechend – grenzenlos. Mit Texten wie "das Fremde ist fremd, jo eh, wenn man's nit kennt" oder "passt eh olls, wos geht‘s mi on" spielte sie auf ironische Weise das Thema der Angst vor Fremden und damit verbundene Probleme an. Mit großem Applaus und zufriedenen Gesichtern im Publikum ging das Frauencafé 2014 erfolgreich zu Ende.

http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/leute/frauencaf-mit-matilda-leko-d873571.html

 

 

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Matilda Leko

Eine wahre Stimmkünstlerin...

 

Iserlohn. Als wahre Stimmkünstlerin präsentierte sich am Freitagabend Matilda Leko bei ihrem Auftritt im Rahmen des „Jazz Campus“ im Foyer der Fachhochschule. Kongeniale Unterstützung erhielt sie dabei von ihrer erstklassigen Band, in der sich jeder für sich als exzellenter Musiker präsentierte. Sie waren bestens auf einander abgestimmt und erhielten genügend Freiraum zur eigenen Entfaltung. Dusan Novakov (Drums), Nikola Stanosevic (Piano) und Stefan Thaler (Bass) sorgten selbst in schwierigen Passagen wie dem 7/8-Stück „Sketches of Time“ für einen Klang, auf dem sich die wunderbare Stimme vom Matilda Leko voll entfalten konnte.

Komponistin und Sängerin

 

Es waren hauptsächlich eigene Stücke der serbisch-österreichischen Komponistin und Sängerin, die sie präsentierte, so auch ihr erstes selbst komponiertes Stück aus dem Jahre 2002. Daneben gab es aber auch „ein paar traditionelle Lieder“, die aber so frisch interpretiert wurden, als seien sie erst gestern entstanden.

 

Meist lyrisch, leicht bluesig präsentierten sich die Songs, aber die vielen Tempi-Wechsel sorgten immer wieder für neue Eindrücke beim Zuhörer. Viel Musik des Balkans habe sie in ihrer Kindheit und Jugend gehört, offenbarte sie dem Publikum, die Liebe zum Jazz sei erst später hinzugekommen. Dass sie auch humorvoll sein kann, bewies das Stück „Misses Jazz und Mr. Green“, in der die attraktive junge Musikerin eine Beziehung aufarbeitet, „die man nicht braucht“. Zumindest ein Lied sei aber daraus entstanden, also mehr als bei anderen gescheiterten Beziehungen möglich sei.

 

Als wahre Grenzüberschreiterin bewies sich die wandlungsfähige und charismatische Sängerin an diesem Abend voller Überraschungen, die ihre Stimme überaus variabel und mit vielen Tonlagenwechseln einsetzen kann.

 

Der Applaus des Publikums zeigte, dass Matilda Leko und ihre Band voller Groove und Virtuosität begeistert haben.

 

Ulrich Steden

 

http://www.derwesten.de/staedte/iserlohn/eine-wahre-stimmkuenstlerin-id7370275.html

 

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Matilda Leko begeistert

 

Am 22. April 2013 gab die Ausnahmesängerin Matilda Leko ein mitreißendes Konzert im acoustic SALON in der Wiener Sargfabrik.

 

 

Die Roma-blütige Austro-Serbin präsentierte, kongenial begleitet von Johannes Thoma, eine enorme Bandbreite von Jazz, Blues, Gipsy, Ethno, World (Balkan, Roma, Afrika, Brasilien), bis hin zum (selbst komponierten) Wienerlied, und wirkte in jedem Bereich absolut authentisch. Und im Unterschied zu so manchen Auch-Jazz-Sängerinnen bringt Matilda Leko Emotion pur und ihre ganze Seele zum Ausdruck. Sie singt nicht einfach, sie ist Musik! Das muss man einmal gehört haben!

 

Ihr Konzert ist auch ein Lehrstück, was Jazz alles sein kann und ist. Für gewöhnlich steckt man den Jazz in die Schublade „kopflastig und emotionslos“. (Und niemand tut etwas dagegen!). Matilda Leko beweist das Gegenteil: Jazz ist Emotion pur, Jazz hat und ist Soul, Jazz hat eine Bandbreite, die viele gar nicht mit Jazz verbinden, Jazz ist Nicht-Banalität, und Jazz ist Literatur, was die Texte betrifft. Oder Leben. Musik und Texte von Matilda Leko atmen Leben, atmen Leid, atmen Schmerz – und doch Lebenslust. Diese Ambivalenz ist ihr Markenzeichen. Man kann Matilda nicht schubladisieren. Sie ist intellektuell wie manche Kolleginnen, sie ist emotional wie nur wenige andere, und sie ist vor allem beides. Sie ist die Einzelgängerin, die nicht einfach singt, sondern sich in ihrer Musik der ganzen Welt hingibt.

 

Jazz ist Nicht-Banalität, ist Kreativität und höchste musikalische Form der Freiheit. Scat, Improvisation als real-time-composing, ist daher auch das nächste Markenzeichen von Matilda Leko. Auch da können wohl nicht sehr viele mit. Da nimmt etwas musikalische Gestalt an, aus einer Verbindung zum Höchsten, das plötzlich unvermittelt im Raum schwingt. Die Sängerin wird selbst zum Instrument einer anderen Dimension.

 

Wer Matilda Leko gehört hat, kann nicht anders als den Kulturbetrieb infrage zu stellen. Wie viele, die sich in den Vordergrund drängen oder gedrängt werden, ohne wirklich mitreißen zu können, singen an den bedeutendsten Bühnen – ohne den Vergleich auszuhalten.

 

Matilda Leko schafft es, den Balkan oder die Roma-Kultur zum Leben zu erwecken, das sind ihre Wurzeln. Sie ist als Serbin schwärzer als so manche Schwarze. Ein Nicht-Kontrast, der einfach erstaunt. Sie bringt Intellektuelles und Geistiges überzeugend auf die Bühne, genauso überzeugend aber unbändige Emotion, in der 100 Leben mitschwingen, voll von Leid, Schmerz, Hoffnung, Bindung und Lösung. Sie ist die geschlagene Seele, die sich nach Freiheit sehnt. Und sie versteht es, diese Sehnsucht ihrem Publikum mitzuteilen. Da kann kaum jemand unberührt weggehen.

 

http://www.robertharsieber.net/musikalisches/

 

 

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Matilda Leko: Was ist Jazz?

 

Veröffentlicht am 18. Mai 2013 von Robert Harsieber

 

Matilda Leko Trio – mit Nikola Stanosevic piano und Andy Mayerl bass – brachte den Wiener Jazz-Club ZWE zum Kochen! Angekündigt als Gipsy Jazz wurde die Veranstaltung zum Lehrstück in Sachen Jazz!

 

 

Gipsy Jazz ist selbstverständlich eine der Stärken der Mezzo-Roma Matilda Leko – sie darauf zu beschränken ein Ding der Unmöglichkeit. Sie begann ihr Programm mit „Different Point of View“, einer Eigenkomposition aus ihrer gleichnamigen CD, und endete mit einem – ebenfalls selbst komponierten – Wienerlied „Passt scho“, in dem sie mit typischer Wienerlied-Stimme schmunzelnd die Wiener Mentalität auf die Schaufel nimmt. Was sich dazwischen abspielte war ein emotionales Feuerwerk, in dem die Künstlerin den kompletten Fächer des Jazz ausbreitete. Die „kleine“ Fangemeinde der Sängerin hatte zwar kaum Platz in ZWEs Räumlichkeiten, man stieg einander friedlich auf die Zehen und blessierte schon mal die hübschen Knie einer Kollegin – Künstlerneid ist anscheinend auch ein Fremdwort in Matildas Fan-Club – und die Energie der Jazzerin schwebte über den Wassern. OK, es mag auch mal Cola, Bier oder Zweigelt gewesen sein.

 

Was ist Jazz?

 

Aber um es kurz zu machen: Die Antwort auf die Frage, was ist Jazz? Die Antwort heißt Matilda Leko! Nicht nur in Wien, sondern auch und vor allem in internationaler Dimension.

 

Was verbinden die Österreicher normalerweise mit dem Begriff „Jazz“? „Hochintellektuelles Gedudel“ (aus einem Disput unter Jazz-Musikern!), bei dem man sich wundert, dass es jemand unter die Haut geht. Ja, das gibt es auch. Ist aber eigentlich ein Randthema, oder sollte es sein. Denn Jazz ist genau das Gegenteil! Und noch viel mehr. Wie man sich am 16. Mai im ZWE überzeugen konnte. Von Gipy Jazz bis klassischem Jazz präsentierte die Künstlerin eine unglaubliche Vielfalt, manches was man auf den ersten Blick nicht gleich mit Jazz assoziieren würde – und doch unverkennbar Jazz! Statt intellektuellem Gedudel entluden sich emotionale Blitze über die Fans. Matildas Energie übertrug sich auf das Publikum, sodass eine kompakte Einheit entstand. Mitreißend auch die Solis von Nikola Stanosevic und Andy Mayerl.

 

Bei Matilda Leko Trio muss man das Wort „Trio“ nicht so ganz wörtlich nehmen. Wenn die menschliche Stimme ein Instrument ist, dann ist die von Matilda Leko ein ganzes Orchester. Sie wird nicht nur von Instrumenten begleitet, sie scatet in perfekter Imitation von Instrumenten, die sie nach Belieben wechselt. Außerdem reicht der Stimmumfang der Künstlerin von tiefsten Tiefen bis zu den höchsten Höhen – und das sowohl vokal als auch emotional. Denn das eigentliche Instrument ist die Seele, mit der sie alle Höhen und Tiefen umfasst und den ganzen Raum durchdringt.

 

Jazz ist nicht so sehr eine Frage des Was, sondern des Wie! Es geht um den Zauber einer Stimmung, eingefangen auch in literarischen Texten. Für Matilda Leko wird eben alles, was sie musikalisch „angreift“, zum Jazz. Und durch ihre Wandlungsfähigkeit bleibt sie immer authentisch und das mit ihrer unverkennbaren Charakteristik. Vom Balkan über Brasilien und Amerika und wieder zurück, bis zum Wienerlied.

 

https://welt3bild.wordpress.com/2013/05/18/matilda-leko-was-ist-jazz/

 

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Radio-Interview in: Die blaue Stunde

 

 

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